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25.01.2011

Buchvorstellung:

Flucht und Vertreibung in der donauschwäbischen Literatur der Nachkriegszeit
von Dr. Ivan Poljakovic

Sehr geehrte Damen/Herren!

Ich biete Ihnen ein einmaliges und auf dem Markt einziges Buch, das aus einer nüchternen, umfassenden und ausdrücklich wissenschaftlichen Perspektive das Thema Flucht und Vertreibung in der donauschwäbischen Literatur der Nachkriegszeit behandelt.

Das Buch ist zweisprachig (in deutscher Sprache verfasst, mit kroatischer Übersetzung), 536 Seiten (den Inhalt unten sehen).

Es kostet 46 EUR (39 EUR wenn man 10 oder mehr Bücher bestellt), Versandkosten inklusive. Falls Sie das Buch kaufen möchten, können Sie auf das folgende Konto die Einzahlung machen:

Kontowortlaut: Ivan Poljakovic
IBAN: AT612081500004436788
BIC: STSPAT2GXXX

Das Konto ist in der Eurozone (Graz), d.h. bei der Überweisung sind keine weiteren Gebühren zu entrichten.

Nach der Überweisung benachrichtigen Sie bitte mich durch e-Post und innerhalb 48 Stunden werde ich Ihnen das Buch versenden (bitte genaue Anschrift angeben). Falls Sie irgendwelche Frage haben, zögern Sie nicht anzurufen.

Mit herzlichen Grüssen
Dr. Ivan Poljakovic


Leiter des Sprachzentrums an der Universität Zadar
www.unizd.hr/csj


Nehajeva 44a
23000 Zadar
KROATIEN
Tel.: 385 23 332 414
…………………………………

Aus dem Vorwort:

Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um die Dissertation des 1956 in Maria-Theresiopel im Batscher Land geborenen Magisters der Philologie, Dr. phil. Ivan Poljakovic, aus dem Jahre 2004. Die Arbeit wurde an der University of Auckland in Neuseeland zum Gegenstand „Flucht und Vertreibung in der donauschwäbischen Literatur der Nachkriegszeit unter besonderer Berücksichtigung des Werks von Johannes Weidenheim“ verfaßt. Die drei Gutachter waren erstens Universitätsprofessor Dr. phil. Louis Ferdinand Helbig, Professor für Germanic Studies an der Indiana University in den USA, zweitens Universitätsprofessor Dr. phil. Friedrich Voit, Professor für deutsche Sprache und Literatur sowie Leiter der Abteilung für Germanistik an der University of Auckland in Neuseeland und drittens Universitätsprofessor (inzwischen emeritus) Dr. phil. Hans-Peter Stoffel, seinerzeit Leiter der Abteilung für Slawistik an der University of Auckland in Neuseeland.
Mit der Behandlung, insbesondere aber auch der Bewältigung dieser für die Volksgruppe so schrecklichen Ereignisse im Schrifttum der Nachkriegszeit setzt sich das vorliegende Buch wissenschaftlich auseinander. Dabei wird alleine schon durch die Auswertung vielfältiger Quellen Ausgewogenheit in der Darstellung erzielt.
Schließlich macht das Bekenntnis des Verfassers zur kroatischen Volkszugehörigkeit geradezu neugierig auf das vorliegende Werk. Dr. Poljakovic beweist eindrucksvoll, daß die wissenschaftliche Erforschung donauschwäbischen Schrifttums keineswegs nur eine Angelegenheit sogenannter Donauschwaben ist, sondern auch von Wissenschaftlern anderer Völker und Volksgruppen.
Doctor philosophiae habilitandus
Mathias Karl Josef Constantin Weifert
………………………….

Inhalt

Abstract.....II                                                                                                                  
Acknowledgments ……III
Inhalt.....IV
Abkürzungen..... VII
Lebenslauf ..... IX
Vorwort .....X

ERSTER TEIL: Einleitung

1. Vorbemerkung ..... 1
2. Übersicht der Donauschwabengeschichte..... 5
2.1 Von der Kolonisation bis 1918 ...... 8
2.2 Von 1918 bis 1944 .....13
2.3 Von 1944 bis heute .....23
3. Vertreibung der Donauschwaben und ihre soziohistorische Deutung.....36
4. Dokumentationen und Dokumentarliteratur ......42
5. Übersicht der donauschwäbischen Literaturgeschichte ......46

ZWEITER TEIL: Flucht und Vertreibung in der donauschwäbischen Literatur der Nachkriegszeit

6. Literaturtheoretische Überlegungen zur Vertreibungsliteratur .....59
7. Die donauschwäbische Vertreibungsliteratur ...... 76
8. Die Literaturlandschaften der donauschwäbischen Vertreibungsliteratur ..... 79
8.1 Die Landschaften und ihre Autoren .....81
9. Die thematische Spannweite der donauschwäbischen Vertreibungsliteratur ..... 89
9.1 Das Erleiden von Terror- und Racheakten ..... 92
9.1.1 Dokumentarliteratur zum Vertreibungsgeschehen ..... 93
9.1.2 Die frühe Phase der donauschwäbischen Vertreibungsliteratur ..... 97
9.1.3 Untergang der donauschwäbischen Familie - „der Anfang vom Ende” .....103
9.1.4 Wehmütigkeit begleitet von Hoffnung als ein literarisches Leitmotiv ..... 106
9.1.5 Das Überwinden des Leides - der Weg zum neuen Leben .....108
9.2 Trauma der Internierungslager .....113
9.2.1 Die Internierungslager den Zukunftsgenerationen zur Mahnung 114
9.2.2 Spiegelung der russischen Behandlung der deportierten Donauschwaben .....121
9.2.3 Kollektivschulddenken als ein Anachronismus der Zeit ..... 123
9.2.4 Hilfsbereitschaft ist eine menschliche Dimension..... 126
9.3 Ankunft und Eingliederung im Westen..... 129
9.3.1 Seelische Fremdheit und fortwährender Kampf um Fortbestand.....130
9.3.2 Spätaussiedlung als letzte Phase der Vertreibung .....132
9.3.3 Wiederbegegnung mit der alten Heimat als die letzte Phase der Vergangenheitsbewältigung..... 140
9.4 Erinnerung an die alte Heimat .....142
9.4.1 Im Strom der Kindheitserinnerungen .....143
9.4.2 Rückschau in Demut und Trauer ..... 149
9.4.3 Die Welt an der Donau - eine Welt der Erinnerung ..... 151
9.4.4 Heimatverlust in der Dichtung der donauschwäbischen Lyriker.....158
9.4.5 Heimweh in der Mundartdichtung ..... 166
9.5 Liebe und Verzeihung als menschliche Werte.....169
10. Beitrag kroatischer Schriftsteller zum Thema donauschwäbischer Vertreibung .....175
11. Die Donauschwaben in der zeitgenössischen serbischen Literatur .....180

DRITTER TEIL: Johannes Weidenheim im Kontext der Vertreibungsliteratur

12. Johannes Weidenheim ..... 185
12.1 Johannes Weidenheim – „der konstruktive Unruhestifter” ..... 188
13 Pannonien – als Quelle der Inspiration in Weidenheims Werken..... 191
13.1 Maresi – eine fiktionale pannonische Welt ..... 194
13.2 Kleine Leute .....203
13.3 Zusammenstoß zweier Kulturen ..... 212
13.4 Verlust ..... 215
13.5 Fragen der Schuld und Versöhnung ..... 221
13.6 Stunde des Erbarmens ..... 228
13.7 Neuanfang ..... 230
13.8 Wiederbegegnung mit der alten Heimat ..... 235
14. Literaturkritische Überlegungen zu den Werken von J. Weidenheim.....240

15. VIERTER TEIL: Beschluß 

FÜNFTER TEIL: Literaturverzeichnis

16. Primärliteratur (ohne Weidenheim)
16.1 Donauschwäbische Vertreibungsliteratur .....249
16.2 Allgemeine Vertreibungsliteratur .....255
16.3 Werke in kroatischer und serbischer Sprache ..... 256
16.4 Anthologien ..... 258
17. Sekundärliteratur
17.1 Literatur
17.1.1 Bibliographien .....259
17.1.2 Allgemeine Literaturgeschichte .....261
17.1.3 Literaturwissenschaftliche Beiträge ..... 263
17.1.4 Rezensionen ..... 267
17.1.5 Rezensionen in der Zeitschrift: Südostdeutsche Vierteljahresblätter .....268
17.2 Geschichte und Kultur
17.2.1 Geschichte..... 271
17.2.2 Dokumentationen ..... 277
17.2.3 Donauschwäbische Zeitungen und Zeitschriften der Nachkriegszeit..... 279
18. Bibliographie zu Johannes Weidenheim
18.1 Literatur von Johannes Weidenheim
18.1.1 Selbständige Veröffentlichungen ..... 281
18.1.2 Unselbständige Veröffentlichungen.....283
18.1.3 Editionen .....285
18.1.4 Übersetzungen aus dem Serbischen bzw. Kroatischen..... 285
18.1.5 Übersetzungen eigener Werke in fremden Sprachen..... 286
18.2 Literatur über Johannes Weidenheim ......286
 



Landsmannschaft der Donauschwaben
Landesverband Bayern e.V.

Pressebericht


Ausstellung über den ehemals donauschwäbischen Ort Kernei
im Haus der Donauschwaben in Haar eröffnet

Am 12. Juni 2010 haben der Kulturreferent der Landsmannschaft der Donauschwaben
– Landesverband Bayern e. V. -, Herr Heinrich Klein, und der Vorsitzende der Heimatortsgemeinschaft Kernei, Herr Johann Schmidt im Haus der Donauschwaben in Haar bei München die Ausstellung über den ehemals donauschwäbischen Ort Kernei eröffnet.

Die Ausstellung wurde im Rahmen der von der Landsmannschaft der Donauschwaben
-  Landesverband Bayern e. V. – seit Jahren organisierten Ausstellungsreihe „Eine donauschwäbische Gemeinde stellt sich vor“ mit zahlreichen Exponaten wie z.B. Dokumenten, Schriftstücken, kunsthandwerklichen Gegenständen, Trachten, Bildern und vielem mehr in liebevoller und fachgerechter Detailarbeit durch den Kulturreferenten Herrn Klein, seinem Team, und in enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand der Heimatortsgemeinschaft Kernei zusammengestellt. Und so konnte den über 70 Besuchern ein eindrucksvolles Bild über die Geschichte, die Gebräuche und die Lebensweise des ehemals donauschwäbischen Ortes Kernei in der Nähe von Sombor näher gebracht werden. Die Ausstellungseröffnung war aber auch ein „Familientreffen“, fanden sich doch aus vielen Gegenden Deutschlands ehemalige Kerneier und Personen, die einen Kerneier Hintergrund haben, zu diesem Ereignis ein, wobei bei vielen Besuchern die Freude sehr groß war, nach vielen Jahren wieder Freunde, ehemalige Nachbarn und Landsleute zu sehen. So wurden beim anschließenden Kaffee und Kuchen eifrig Erinnerungen und Begebenheiten aus der Zeit in der alten Heimat ausgetauscht. Erst gegen Abend ging das „Kerneier Treffen“ zu Ende, und sichtlich begeistert von der Ausstellung und dem Haus der Donauschwaben kehrten die Besucher in ihre Heimatorte zurück.

Buchvorstellung

Autor: Mario Feuerbach

Titel: Das Zisterzienserkloster Ossegg

Untertitel: Baugeschichte und Baugestalt von der Gründung 1196 bis in das Jahr 1691

 








Sehr geehrte Damen und Herren,

heute darf ich Ihnen endlich mit großer Freude die Ergebnisse meiner dreijährigen kunsthistorischen Forschung über das Zisterzienserkloster Ossegg in Nordböhmen präsentieren. Das Kloster im Bezirk Teplitz-Schönau (ca. 15 km von Brüx entfernt) war bis zum Krieg eines der bedeutendsten religiösen Zentren in Böhmen. Mit diesem Buch (Buchumschlag als PDF im Anhang) liegt erstmals eine reich illustrierte, wissenschaftliche Monographie über dieses bedeutende Zisterzienserkloster Nordböhmens vor, das besonders bei den Heimatvertriebenen Nordböhmens auf großes Interesse stoßen wird, ist doch ein Stück Heimat und Kultur in diesem Buch festgehalten und dokumentiert.

Sofern Sie eine Möglichkeit sehen, das Buch in interessierten Kreisen bekannt zu machen, wäre ich Ihnen sehr dankbar. Für weitere Fragen und Auskünfte stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Autor: Mario Feuerbach

Titel: Das Zisterzienserkloster Ossegg

Untertitel: Baugeschichte und Baugestalt von der Gründung 1196 bis in das Jahr 1691
  • Verlagsort: Heimbach/Eifel 2009.
  • ISBN: 978-3-8107-9306-5
  • 3-8107-9306-X
  • Sprache: deutsch
  • 326 Seiten (gebunden)
  • Format: 17 x 24 cm
  • 245 Abbildungen
  • 11 Farbtafeln
  • Preis: 34,90 €

Covertext des Buchrückens:

Diese kunsthistorische Dissertation dokumentiert erstmalig die Baugeschichte der Zisterze Ossegg (Osek) in Nordböhmen, von Mönchen aus dem oberpfälzischen Kloster Waldsassen im Jahre 1196 gegründet und in gut einem Jahrhundert mit allen notwendigen Bauten vollendet.

In der Einleitung beschreibt der Autor die wechselvolle Geschichte der Zisterze: Gründung und erste Blütezeit, wirtschaftliche und religiöse Gefährdung und Stagnation, Plünderung, Aufhebung, mit Mühe verhinderte Säkularisierung, schließlich religiöses und kulturelles Zentrum Nordböhmens. Nach dem 2. Weltkrieg erneute Aufhebung des Konvents, Wiederbegründung im Jahr 1991 unter dem 48. Abt Bernhard Thebes OCist aus Langwaden im Rheinland.

Im Hauptteil dokumentiert der junge Forscher als Hintergrund dazu das Schicksal des Baubestandes aus sechs Bauphasen – vom Beginn in der Romanik bis zum barocken Umbau: Zerstörung durch Feuer, Plünderung, Wiederaufbau, Umbau, mangelhafte Pflege der Bausubstanz in wirtschaftlichen Notzeiten: Eine minutiöse Nutzung edierter und nichtedierter Quellen, plausible Auswertung abgeschlossener und eigener Bauuntersuchungen, Hinweise auf einschlägige Desiderate, wohltuendes Zurückhalten bei Vermutungen – So wird der ordensgeschichtlich, aber auch allgemein kulturell und historisch interessierte Leser Zeuge einer beeindruckenden kulturellen Entwicklung. Bestätigt findet er die Gültigkeit des Wappenspruchs im gleichfalls neu erstandenen benediktinischen Mutterkloster auf dem Monte Cassino: Succisa virescit – ein gefällter Baum treibt wieder aus. Einem weiten Publikum vermittelt der Autor ausführliches Hintergrundwissen für diesen Vorgang, in sowohl wissenschaftlich exakter Darlegung als auch in verständlicher Diktion für interessierte Laien, die zusätzlich vielfachen Nutzen aus zahlreichen Abbildungen, Farbtafeln und Graphiken gewinnen. Dr. Heinz Piesik


Bei Interesse können Sie das Buch schon heute direkt bei mir (mit Autoren-Signatur) oder demnächst im Buchhandel beziehen.

Dr. Mario Feuerbach