Der Beirat für Vertriebenen- und Spätaussiedlerfragen ist ein beratendes Gremium der Staatsregierung, das beim Bayer. Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen besteht. Die konstituierende Sitzung fand am 23.11.2007 im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen statt.
Im Rahmen der Verwaltungsreform/Verwaltung 21 wurde der Abbau bzw. die Strafung von Gremien erörtert. Das ehemalige Beirat für Vertriebenen- und Flüchtlingsfragen sollte verkleinert und die Struktur und Aufgaben aktualisiert werden. Der Vertriebenenbeirat übernimmt auch etwaige verbleibende Aufgaben des Hauptausschusses der Flüchtlinge und Ausgewiesenen in Bayern, dessen historischer Auftrag als erfüllt angesehen wird.
Die Zusammensetzung, Geschäftsführung, Tätigkeit und Geschäftsablauf sind durch
Organisationserlass geregelt.
Der Vertriebenenbeirat besteht aus 13 ständigen Mitgliedern, die Geschäftsführung wird durch den Bund der Vertriebenen, Landesverband Bayern e. V. wahrgenommen. Den Vorsitz im Beirat führt der Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen, Landesverband Bayern e. V.

von links 1. Reihe: Herta Daniel, Landesvorsitzender Christian Knauer, MRin Barbara Schretter,
von links 2. Reihe: Eduard Neuberger, Andreas Selig, MR Dr. Wolfgang Freytag, Dr. Ortfried Kotzian,
Dr. Bernd Fabritius, Wolfgang Hartmann, BdV-Landesgeschäftsführer Walter Föllmer
Foto: Walter Föllmer